Angela M. Flaig

Holzkreis, verschiedene Holzsorten, Ø = 4 m x 0,5 m, 2006
Angela M. Flaig
1948 in Schramberg geboren
1966 - 70 Pädagogisches Studium Rottweil
1975 ab diesem Jahr künstlerisch
tätig
Einzelausstellungen
1980 Galerie Art und Design, VillingenOtto-Richter-Halle Würzburg
mit Josef Bücheler
1991 - 97 Galerie arte rie Wiesenbach, Baden
1993 Buchheimer Hans, Kunstfreunde WildensteinBuchheim,
Tuttlingen
1995 Kunstverein Kirchheim Teck mit Josef Bücheler
1998 Kirchliche Akademie Obermarchtal
2002 Galerie Wohlhüter Thalheim,Sigmaringen mit Josef Bücheler
2005 Saaten, Stadtmuseum HüfingenFlugsamen, Marion Gerlich,
Rottweil-Hausen
Gruppenausstellungen
1977 Galerie Hennemann, Bonn
1978 Forum Kunst, Rottweil
1979 Oberschwäbischer Kunstpreis, Saulgau
1980 Künstler machen Koffer für Rottweil
1982 Edition Unika (Buchobjekte), Buchmesse Frankfurt
1984 Vielfalt `84, Landeskunstwoche Rottweil
1985 Kunst unterwegs im Kreis Rottweil, Wanderausstellung
1985 - 99 Sammlung Westermann in Fellbach, Rastatt usw.
1986 Materialbild Bild Skulptur,Galerie Hartel & Klier, Tübingen
1987 Galerie du Faisan, Strasbourg u. Mulhous Hors-textes,
morceaux choisis
1990 Fahnen für Rottweil
1991-2003 Jahresausstellungen Kunstverein Villingen-Schwenningen
1993 Werstoff Papier, Kunstverein Villingen-Schwenningen
1997 Horizonte, Kunst und Diakonie, Wehr-ÖflingenKünstler
machen Schilder für
Rottweil
2000 rot Galerie Wohlhüter Thalheim,Sigmaringen
2001 Kunstverein Mittleres Kinzigtal, HaslachGalerie im Ganserhaus,
Waserburg/InnGrosse Kunstausstellung
NRW Düsseldorf
2001 - 04 Künstlerbund Baden-Württemberg in Esslingen, Karlsruhe,
Freiburg, Schussenried
2002 KUNSTdünger Skulpturenfeld Rottweil-HausenKein Strich zuviel
Städtische Galerie Lüdenscheid
2003 Skulpturenweg Seehaus, PforzheimDonaueschinger
Regionale für Neue Kunst
2004 Kunstverein OffenburgKunstverein Reutlingen
Hans Thoma-Gesellschaft schwerelos
11 PositionenGalerie
Roland Aphold, Basel / Allschwil
2005 Galerie Roland Aphold, Allschwil / BaselSchwerelos,
Kunstverein Reutlingenerblüht-verblüht,
Galerie der Stiftung BC -
pro arte
Die in Hausen ob Rottweil lebende Künstlerin Angel M. Flaig nutzt für
ihre Arbeiten Lebenszeichen und –spuren der Natur, greift den andauernden
Prozess des Lebens auf und „reproduziert“ ihn als ihre Objekte
und Materialbilder. So reibt sie aus Kiesel Farbe auf Papier, lässt Bleche
in weißen Leinentüchern oxydieren und bannt einen Prozess und seine
grafischen und malerischen Spuren in zarten Farben, Linien und Brüchen
ins Tuch, sie hemmt den Flug von Flugsamen – sonst von kurzer Dauer
-, formt sie zu Bildern und Schalen oder pinnt sie in Wände – zu
neuem Flug und zur Saat bereit. Knospen lässt die Künstlerin zu
Obstschalen erblühen, welche die Früchte ihres Blühens, Bestäubens,
Wachsens und Reifens aufnehmen könnten. Wenn sie Steine auf Baumstümpfe
legt, begegnen sich erdgeschichtliche Epochen: versteinertes und gefälltes
Holz – Leben. Einen verkohlten Stock, dem Verbrennen, Verfall und Aschetod
entrissen, an einer Schnur befestigt, vor weißes Papier gehängt,
lässt sie zum Malstift für Neues, eine Kohlezeichnung, werden und
macht darin den Zufall zum Prinzip. Letzte Erklärungen oder des Rätsels
Lösung sind ihr fremd – was bleibt ist das Geheimnisvolle, das
sich dem Betrachter mitteilt, der den Prozess des Werdens, den Fluss des Lebens
und seine Spuren an einem Punkt der Entwicklung sehen, begreifen, verstehen
will.
Die in Hausen ob Rottweil lebende Künstlerin Angel M. Flaig nutzt für
ihre Arbeiten Lebenszeichen und –spuren der Natur, greift den andauernden
Prozess des Lebens auf und „reproduziert“ ihn als ihre Objekte
und Materialbilder. So reibt sie aus Kiesel Farbe auf Papier, lässt Bleche
in weißen Leinentüchern oxydieren und bannt einen Prozess und seine
grafischen und malerischen Spuren in zarten Farben, Linien und Brüchen
ins Tuch.
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