Elisa Manig
1987 geboren in Karl-Marx Stadt, lebt und arbeitet in Hamburg.
Im technischen Kontext dienen Kabelschuhe der Herstellung sicherer Verbindungen. Sie übertragen Energie, gleichen Spannungen aus und verbinden einzelne Komponenten zu einem funktionierenden System, welches auf der Fähigkeit beruht, Unterschiede auszugleichen und Spannungen abzuleiten. Die verwendeten Materialien – Beton, Metall und industrielle Bauteile – verweisen auf die gebaute Umwelt und ihre oft verborgenen Netzwerke. Gleichzeitig erinnern die gelben Formen an pflanzliche Strukturen, die sich ihrer Umgebung entgegenstrecken.
Die Installation bewegt sich damit zwischen Infrastruktur und Organismus, zwischen technischer Präzision und körperlicher Verletzlichkeit. Als Zeichen für Verbindung, Spannung und das fortwährende Bedürfnis nach Kontakt innerhalb einer sich wandelnden Welt.

| 2018 | Diplom Bildende Kunst an der HfBK Dresden |
| 2018-21 | Sächsisches Landesstipendium, Meisterschülerin von Monika Brandmeier |